Die Lütte Modellbau-Ausstellung in Wilster 2020

Freitag. 17.01.2020. 15.oo Uhr. Fast zeitgleich treffen Kai, Uli und PeSchi in Wilster ein.
Als wenn sie es schon seit hundert Jahren machen. Hand in Hand organisieren sie die anstehenden Arbeiten.  Der Aufbau von Kais Funktionsmodul ‘Müsum‘ und Ulis Brettchen- und die beiden Anlagen mit den Winterlandschaften sind innerhalb kürzester Zeit aufgebaut. Alles funktioniert.

Wieder handelt es sich in Wilster nicht um eine spezialisierte Modellbahn-Ausstellung, sondern um eine vielseitige Modellbau-Ausstellung. Schiffs- und Automodelle, Flugzeuge, Militärfahrzeuge, Dampf-maschinen und –natürlich- Modelleisenbahnen. Von Spur Z bis Spur 1 sind alle Systeme vertreten. Wir teilen uns eine Halle mit den Kollegen der Spur 1. Die größte Bahn neben der Kleinsten. Das hat etwas.

Sonnabend. 10.00 Uhr. Die Ausstellung öffnet ihre Tore und gleich strömen die Besucher in die Hallen der Schule.

Die Ausstellung ist gut besucht, aber –Gott sei Dank- nicht überlaufen. Kai, Uli und PeSchi können sich viel Zeit für Erklärungen und die Beantwortung von Fragen nehmen.

Kai redet sich fast den Mund fusselig; so begehrt ist sein Müsum.

  • „Wie kommen Sie nur auf den Namen Müsum?“
  • „Wie lange haben Sie an dem Modul gebaut?“
  • Der Zug verlässt den Hafenbereich und verschwindet in einem Tunnel. „Wo fährt denn der Zug hin? Kommt er auch wieder ‘raus?“

Kai beantwortet in der ihm gegebenen ruhigen Art alle Fragen und bringt die Bewunderer in weitere Verzückung: „Haben Sie die Möwe da auf dem Poller schon gesehen? Nein? Das ist eine Silbermöwe. Das können Sie an dem kleinen roten Punkt auf dem Schnabel erkennen.“

Verblüffung in den Gesichtern und man rückt mit den Augen noch dichter an das Modul heran. Und es geht weiter: „Sehen Sie die Feuerwehrleute da?“ Der Taschenlampenstrahl zeigt auf die erwähnten Figuren. „Die haben an ihren Uniformen goldene Knöpfe. Acht Stück. Das ist historisch für die Jahre um 1890 geschichtlich belegt.“

Die Leute zücken ihre i-Phones und machen Fotos. Wenn Kai für jede Aufnahme einen Euro bekommen würde, wäre er wahrscheinlich schon bald Millionär.

Ein paar Schritte weiter tut Uli Dienst. Unermüdlich erklärt er die von ihm selbst entwickelte Digital-Technik. An seinen Anlagen hat er die Schaltungen im Original aufgebaut. Selbst sich technisch für absolute Fachleute haltende Besucher staunen, was Uli so zu zeigen und zu sagen hat.

Seine Winterlandschaften finden vor allem bei älteren Leuten und Kindern großen Anklang und schon beantwortet der ‘Digitalist‘ die Fragen danach, woraus der Schnee besteht. So schnell, wie das Thema von Landschaft auf digitale Schaltungen und zurück wechselt, kann man gar nicht denken. Aber Uli schafft das.

Die Anlagen von Uli
Die Anlagen von Uli

Und PeSchi?
Er holt nicht nur den Kaffee aus der Kantine, sondern springt auch immer wieder als Anlagen’führer‘ ein. Macht Kai seine Augen zu, glaubt er fast, sich selbst zu hören. So genau übernimmt PeSchi seine Worte.
Ist Uli auf einem Rundgang durch die Räumlichkeiten, versucht sich PeSchi darin, ihn zu vertreten. Wenn es jedoch um elektrische Schaltungen und Fragen zur Digitalisierung geht, passt er. „Tut mir leid, aber davon habe ich keine Ahnung.“ Geschickt bringt er dann das Gespräch auf das Thema ‘Landschaftsbau und -gestaltung‘. Davon hat er ja Ahnung.

Ehrlich ist er jedenfalls und er heimst auch nicht still und heimlich die von Zuschauern geäußerten An-erkennungen ein. „Nein, nein. Den Erbauer sehen Sie da gerade kommen“. Oder: „Der Erbauer kommt gleich wieder.“

Wenn einer aus dem Publikum leutselig meint, dass er keine Geduld für die erforderlichen ‘feinst-filigranen Fummeleien‘ im Maßstab 1:220 hat, grinst PeSchi. „Die hab’ ich auch nicht. Dazu muss man ein Wahnsinniger sein ……. wie die Beiden da“. Und dann zeigt er auf Kai oder Uli.

 

Kurzum:
Das war eine tolle Ausstellung. Am Sonntag um 16.30 Uhr baut das ‘Kleeblatt‘ vom Freundeskreis der Spur Z Hamburg in nicht einmal einer Stunde alles wieder ab. Hände schütteln und Klopfen auf die Schulter und dann fahren sie nach Hause

Text: Peter H. Schindler
Fotos: Kai Wüstermann

Mo

29

Jun

2020

Das Treffen am 6.7.20 findet statt

Am Montag treffen wir uns wieder in gewohnter Umgebung, aber nach ungewohnten Regeln:

  • Maske auf, bis man am Tisch sitzt
  • Nur vier Personen an einem Tisch
  • Tische mit Abstand
  • Maske auf, wenn man den Tisch verlässt

Das lässt sich verschmerzen.

 

Di

04

Feb

2020

Neue Termine

Auf dem gestrigen Treffen haben wir die nächsten Ausstellungsbeteiligungen besprochen. Drei weitere haben wir festgelegt.

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