Ausflug zum 25-jährigen Jubiläum

1989 gründete sich der Freundeskreis der Spur Z Hamburg. Neben Diederich Magnussen, sind von der alten Garde heute noch Peter Kr. und Peschi dabei. Der Freundeskreis ist jedoch nicht kleiner geworden, sondern stetig gewachsen. Heute zählt er rund fünfundzwanzig Mitglieder.

Sechzehn davon - einige mit ihren Frauen und Familien - machen sich am Sonntag, den 07.09.2014 daran, das fünfundzwanzigjährige Bestehen des Freundeskreises mit einem stilgerechten Ausflug zu feiern. Mit der Dampflok Karoline vorne weg geht es mit einigen historischen Wagen der Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn e.V. vom stillgelegten Bahnhof Bergedorf Süd in Richtung Krümmel. Kai hat die Fahrt perfekt organisiert, so dass alle in einem reservierten Wagenteil zusammen sitzen.

Nostalgische Gefühle kommen bei einigen der Älteren auf. Die anderen genießen einfach die Art und Weise, wie unbequem man doch im letzten Jahrhundert und davor per Bahn gereist ist.

Aussteigen in Geesthacht. Kurzer Fußweg zum Hafen. Der historische Raddampfer lässt auf sich warten. Als das Schiff endlich anlegt, sind mehr oder weniger alle patschnass vom inzwischen eingesetzten Nieselregen.

Alle glauben, die Fahrt geht in Richtung Lauenburg. Das Schiff nimmt jedoch Kurs auf die nur ein paar hundert Meter entfernte Elbschleuse.

Dort muss der Raddampfer längere Zeit warten, weil so viele Schiffe vor ihm an der Schleuse stehen. Einschleusen; ausschleusen. Das alles dauert gefühlt Stunden. Dann verlässt das Schiff die Schleuse, fährt kurz geradeaus Richtung Hamburg und kehrt dann wegen des starken Schiffsverkehrs zur Vermeidung längerer Wartezeiten an der Schleuse und wegen des einzuhaltenden Fahrplanes wieder um. Nach wenigen Minuten wird wieder eingeschleust und dann geht es zurück nach Geesthacht. 

Die Gruppe schlendert noch über das dortige Hafenfest und kehrt dann zum Bahnhof zurück zur Besichtigung des Lokschuppens und der alten ‘Schätzchen‘ der Museumsbahn Geesthacht.

Karoline ist pünktlich und dampft mit Elan zurück nach Bergedorf; immer wieder markerschütternd pfeifend.

Bericht: Peter Schindler

Fotos: Peter Schindler (4), Diederich B. Magnussen (2), Kai Wüstermann (2)

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