Der Freundeskreis der Spur Z Hamburg hat schon seit langem eine eigene Modulnorm.
Das Technik-Team hat sich am 18. Februar 2011 in einer lebhaften Diskussionsrunde
Gedanken darüber gemacht, wie man den fast 20 Jahre alten HH-40 Standard von Kai Wüstermann aufbohren könnte.
Außerdem wollten wir von den bislang verwendeten Ausziehgleisen als Modulverbindung weg, hin zu festen Modulübergängen.
Herausgekommen sind drei Modulgrößen, die untereinander kompatibel sind.
Die neuen Modulstandards lassen den Bauherren größtmögliche Freiheit bei der Verwirklichung ihrer Ideen, bei gleichzeitig technisch einfachem Aufbau.
Die Modulverbindung wird nun über Passstifte und Buchsen hergestellt, die Ausrichtung der Gleise findet mit Hilfe einer Lehre statt.
Wir sind zur Zeit bemüht, unsere neue Modulnorm mit Anleitungen und Beschreibungen zur Verfügung zu stellen.
Das aktuelle PDF ist vom 11.10.2011 und wird ständig erweitert und aktualisiert.
Selbstverständlich können auch Z-Freunde ausserhalb unseres Freundeskreises die Modulplatten zum Selbstkostenpreis erwerben.
Die Eisenbahnfreunde Bad Schwartau setzen inzwischen auch auf diesen innovativen Standard.
Eine Modulkopfplatte (inklusive 2 Messingbuchsen und einem Edelstahlstift) kostet 10.- €uro Plus Porto. Sie kann natürlich auch bei uns am Stammtisch persönlich abgeholt werden.
Die Lehre kann gegen Pfand geliehen, oder auch gerne käuflich erworben werden.
Sie ist aus Stahl gelasert und ermöglicht das passgenaue Verlegen der Gleise bis an den Modulrand.
Auch für das unkomplizierte Ausstatten der Module mit Beinen haben wir etwas vorgesehen.
Dort setzen wir auf den FREMO Standard.
An dieser Stelle sprechen wir unseren Dank an die Eisenbahnfreunde Bad Oldesloe für deren Kooperation aus.
Niemand ist verpflichtet die Halterungen und/oder die Beine zu beziehen, aber wer sich die Arbeit sparen will etwas selber zu konstruieren, kann auf diese bequeme Alternative zurückgreifen.
So ist eine schnelle Montage und anschließend ein sicherer Stand der Module gesichert.
02. August 2011
Wir konnten die gelaserten Modulkopfplatten beim Hersteller abholen.
Ein Wort dazu: K L A S S E !

Von nun an haben wir die Qual der Wahl. Zwei Platten stehen zur Auswahl.
Bei der Standard-Kopfplatte kann man wählen, ob daraus ein 30cm, 40cm oder 50cm Modulkopf entstehen soll.
Die Sägelinien sind bereits auf der Platte angedeutet.

Das Sondermodul bietet die Möglichkeit, auch auf den Außenseiten ein Gleis zu verlegen. Dadurch erweitern sich unsere Spielräume enorm. Das Planum in der Mitte bleibt natürlich bestehen.